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YZF-R125 und A1: Kosten, Touren, B500

Was der A1-Führerschein kostet, welche 125er bis 11 kW zugelassen sind und wie eine Tour auf der B500 im Schwarzwald mit der YZF-R125 geplant wird.

Der A1-Führerschein kostet in Deutschland je nach Fahrschule und Region meist zwischen 1.200 und 2.000 Euro, hinzu kommen Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs und Passbild. Zugelassen sind damit Krafträder bis 125 cm³ Hubraum und maximal 11 kW Nennleistung, also auch die Yamaha YZF-R125. Eine Tour auf der B500 im Schwarzwald lässt sich mit einer 125er planen, wenn Tagesetappen von 150 bis 200 Kilometern, Tankstopps und Pausen vorab festgelegt werden.

Eine Yamaha YZF-R125 steht am Rand der B500 auf dem Mummelsee-Parkplatz, im Hintergrund der dunkle Karsee und Nadelbäume, spätes Nachmittagslicht von links, Halbtotale mit der Maschine im Vordergrund.
YZF-R125 und A1: Kosten, Touren, B500

Was kostet der A1-Führerschein und welche Maschinen bis 11 kW sind zugelassen?

Die Gesamtkosten für den A1-Führerschein setzen sich aus mehreren Posten zusammen. Die Fahrschule berechnet Grundgebühr, Kosten pro Fahrstunde und eine Prüfungsgebühr, die an die zuständige Behörde weitergegeben wird. Dazu kommen rund 7 Euro für den Sehtest, etwa 30 bis 50 Euro für einen Erste-Hilfe-Kurs und die Gebühr für das biometrische Passbild. In Ballungsräumen mit höheren Fahrschulpreisen liegt die Summe häufiger am oberen Rand, in ländlichen Regionen am unteren. Wer bereits eine andere Fahrerlaubnis besitzt, spart in der Regel einige Pflichtstunden, weil die Grundstoffstunden teilweise angerechnet werden.

Für die Fahrerlaubnisklasse A1 gilt eine technische Grenze: höchstens 125 cm³ Hubraum und höchstens 11 kW Nennleistung. Das Verhältnis von Leistung zu Gewicht darf 0,1 kW pro Kilogramm nicht überschreiten. Die Yamaha YZF-R125 liegt mit ihrem flüssigkeitsgekühlten Einzylinder und vier Ventilen innerhalb dieser Grenzen und ist damit in Deutschland für A1 zugelassen. Neben der YZF-R125 fallen unter anderem die Suzuki GSX-R125, die KTM 125 Duke und die Honda CB125R in diese Klasse. Wer sich für die technischen Details der Yamaha interessiert, findet auf Yamaha YZF-R125 und Route B500 unter anderem Hinweise zu Motor, Wartung und Alltagstauglichkeit.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der Fahrerlaubnis und der Zulassung des Fahrzeugs. Ein Motorrad mit 11 kW darf gefahren werden, sobald die Klasse A1 im Führerschein eingetragen ist. Die Drosselung auf 11 kW ist bei einigen Modellen werksseitig vorgesehen, bei anderen über einen Anschlag oder eine geänderte Motorsteuerung. Wer ein gebrauchtes Fahrzeug kauft, sollte die Drosselung im Fahrzeugschein prüfen und beim TÜV austragen lassen, falls sie nicht eingetragen ist.

Wie plant man eine Tour auf der B 500 im Schwarzwald mit einer 125er?

Die B 500, auch Schwarzwaldhochstraße genannt, verläuft von Baden-Baden über den Mummelsee und den Schliffkopf bis nach Freudenstadt. Sie ist rund 60 Kilometer lang und überwindet Höhenlagen bis etwa 1.000 Meter. Mit einer 125er sind die Steigungen machbar, weil die Strecke keine Autobahn ist und die Geschwindigkeiten selten über 100 km/h liegen. Für eine Tagesetappe empfiehlt sich eine Länge von 150 bis 200 Kilometern, gerechnet ab dem Startpunkt und zurück. Wer aus dem Rheinland oder aus Stuttgart anreist, sollte die Anfahrt getrennt planen und nicht in die Tagesetappe auf der B500 einrechnen.

Die Planung beginnt mit der Wahl des Startpunkts. Baden-Baden bietet sich an, weil es per Bahn erreichbar ist und am nördlichen Ende der Schwarzwaldhochstraße liegt. Von dort führt die B500 südwärts über die Bühlerhöhe, den Mummelsee und den Schliffkopf. Tankstellen sind entlang der Strecke nicht durchgehend vorhanden, deshalb sollte vor der Auffahrt auf die Hochstraße getankt werden. Der Tank der YZF-R125 fasst rund 11 Liter, bei einem Verbrauch von etwa 2,5 bis 3 Litern auf 100 Kilometern ergibt das eine Reichweite von etwa 350 Kilometern. Das reicht für eine Tagesetappe, aber nicht für zwei Tage ohne Tankstopp.

Die Wetterlage auf der B500 unterscheidet sich deutlich vom Tal. Auf 1.000 Metern Höhe kann es auch im Frühjahr noch Schnee oder Nebel geben. Wer im April oder Oktober fährt, sollte die Wettervorhersage am Vortag prüfen und eine Alternative im Tal einplanen. Die Straße ist gut ausgebaut, aber kurvenreich. Mit einer 125er sind die Kurven kein Problem, weil das geringe Gewicht und der kurze Radstand ein agiles Fahrverhalten ermöglichen. Auf Passagen mit Rollsplitt, besonders nach dem Winter, ist Vorsicht geboten.

Für die Pausenplanung eignen sich der Mummelsee und der Schliffkopf. Beide liegen direkt an der B500 und bieten Parkplätze. Der Mummelsee ist ein Karsee auf etwa 1.030 Metern Höhe, der Schliffkopf liegt auf rund 1.055 Metern und ist ein bekannter Aussichtspunkt. Wer die Tour auf zwei Tage verteilt, kann in Freudenstadt oder Baiersbronn übernachten. Für eine 125er sind Unterkünfte mit abschließbarem Parkplatz oder Garage sinnvoll, weil die Maschine am Straßenrand nicht gesichert werden kann.

Welche Kosten entstehen im Reisealltag mit einer 125er?

Die laufenden Kosten einer 125er setzen sich aus Versicherung, Steuer, Wartung und Kraftstoff zusammen. In Deutschland ist die Yamaha YZF-R125 steuerfrei, weil Krafträder bis 125 cm³ von der Kfz-Steuer befreit sind. Die Versicherung ist der größte Posten. Für Fahranfänger in der Klasse A1 liegen die Beiträge für Haftpflicht und Teilkasko je nach Regionalklasse, Schadenfreiheitsklasse und Anbieter häufig zwischen 200 und 600 Euro pro Jahr. Eine Vollkaskoversicherung ist bei einer 125er teurer und lohnt sich vor allem bei Neufahrzeugen.

Die Wartungskosten hängen von der Fahrleistung ab. Yamaha gibt für die YZF-R125 Wartungsintervalle vor, die unter anderem Ölwechsel, Ventilspielkontrolle und Kettenpflege umfassen. Das Ventilspiel sollte nach Herstellervorgabe geprüft werden, weil ein zu enges Spiel die Leistung mindert und langfristig den Motor schädigt. Die Kette muss regelmäßig gereinigt und geschmiert werden, besonders nach Fahrten auf staubigen oder nassen Straßen. Reifen, Bremsbeläge und Bremsflüssigkeit gehören zu den Verschleißteilen, die je nach Fahrweise alle ein bis zwei Jahre ersetzt werden müssen.

Für den Reisealltag ist die Kraftstoffversorgung ein Planungsfaktor. Auf der B500 und in den umliegenden Tälern gibt es Tankstellen, aber nicht an jeder Kreuzung. Wer die Strecke an einem Sonntag fährt, sollte prüfen, welche Tankstellen geöffnet sind. In Baden-Württemberg sind viele Tankstellen auch sonntags geöffnet, aber nicht alle. Eine Reserve von einem halben Tank ist auf der Hochstraße sinnvoll.

Was ist bei der Ausrüstung und der Sicherheit zu beachten?

Auf der B500 gelten für Motorräder die gleichen Sicherheitsvorschriften wie auf anderen Landstraßen. Ein geeigneter Helm ist Pflicht, Schutzkleidung wird empfohlen. Für Fahrten in Höhenlagen ist eine winddichte Jacke sinnvoll, weil die Temperaturen auf 1.000 Metern deutlich niedriger liegen als im Tal. Handschuhe und festes Schuhwerk gehören zur Grundausrüstung. Wer mit einer 125er unterwegs ist, sollte bedenken, dass die Maschine auf der Autobahn nicht zugelassen ist, wenn ihre Höchstgeschwindigkeit unter 60 km/h liegt. Die YZF-R125 erreicht je nach Modell und Beladung etwa 110 bis 120 km/h und darf damit auf Autobahnen fahren.

Für längere Touren ist eine Gepäcklösung sinnvoll. Die YZF-R125 ist ein Sportmotorrad mit schmaler Sitzbank und wenig Stauraum. Tankrucksack, Hecktasche oder ein kleiner Rucksack sind praktikabel. Wer mehrere Tage unterwegs ist, sollte das Gepäck leicht halten, weil das zulässige Gesamtgewicht begrenzt ist. Ein Blick in die Fahrzeugpapiere zeigt die genaue Zuladung.

Welche Alternativen gibt es für Reisende mit 125er?

Neben der B500 gibt es im Schwarzwald weitere Strecken, die für 125er geeignet sind. Die Schwarzwaldtalstraße, die B462 und die B294 führen durch Täler und sind weniger exponiert als die Hochstraße. Wer die B500 bei schlechtem Wetter meiden möchte, kann auf diese Strecken ausweichen. Auch die Deutsche Weinstraße oder die Schwäbische Alb bieten Touren, die mit einer 125er machbar sind. Entscheidend ist die Tagesetappe: 150 bis 200 Kilometer sind mit einer 125er gut zu schaffen, längere Etappen erfordern mehr Pausen.

Für Reisende, die aus dem Ausland anreisen, ist die Anreise mit der Bahn eine Option. Die Deutsche Bahn nimmt Motorräder in bestimmten Zügen mit, allerdings nicht in allen. Wer die YZF-R125 mitnehmen möchte, sollte die Bedingungen vor der Buchung prüfen. Alternativ kann die Anreise mit einem Transporter oder Anhänger erfolgen.

Quellen und weiterführende Informationen

Für die rechtlichen Grundlagen der Klasse A1 ist die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) maßgeblich. Die technischen Daten der Yamaha YZF-R125 finden sich in den Fahrzeugpapieren und in den Unterlagen des Herstellers. Informationen zur B500 und zur Region bietet der Schwarzwald Tourismus GmbH. Wer sich über die Yamaha YZF-R125 und die Route B500 austauschen möchte, findet in Foren und Magazinen weitere Erfahrungsberichte.